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11. Internationale Festival des Fahrrad-Films: Goldene Kurbel geht nach Schweden

Pressemitteilung // Herne/Bochum, 28. Oktober 2016

Am vergangenen Wochenende lief das 11. International Cycling Film Festival in den ausverkauften Flottmann-Hallen, Herne. Der schwedische Film „Cycologic“ wurde als bester Film des Festivals prämiert.

Goldene Kurbel

Der beste Film des Festivals wird alljährlich mit der Goldenen Kurbel prämiert. Sie ist der älteste Preis für Fahrradfilme weltweit. In diesem Jahr nahm ihn Emilia Stålhammer aus Malmø persönlich entgegen. Ihr Film ‚Cycologic’ wurde von der  zehnköpfigen Expertenjury einstimmig als herausragendes filmisches Werk gewürdigt. Stålhammer und ihr Team erzählen behutsam und mit erstaunlichem Blick für’s Detail die Geschichte von Amanda Ngabirano aus Uganda. Sie kämpft in Kampala für den Bau von Radwegen. Ein wahnwitziges Unterfangen, wie die Bilder des dort herrschenden motorisierten Verkehrschaos’ zeigen. Amanda tritt überzeugend für das Fahrrad ein, in einem Umfeld, das Investitionen in eine Fahrradinfrastruktur mehrheitlich als Privileg der entwickelten Welt ansieht. Darüber hinaus widmet sich der Film dem Fahrrad als Werkzeug im Kampf um Emanzipation, um Menschenwürde, und als Signal einer sicheren Gesellschaft und fortschreitenden Gleichstellung zwischen Frauen und Männern: „Eine Frau, die Fahrrad fährt, ist weniger ein Zeichen von Mut und Furchtlosigkeit, sondern signalisiert, dass die Straßen sicher sind“, so Amanda. Ihr Einsatz für Frauen und Fahrräder ist Teil einer funktionierenden Zivilgesellschaft im besten Sinne.

Inercia: eine liebevolle Animation über Bequemlichkeit und Trägheit

Den zweiten Preis erhält ‚Inercia’, ein liebevoll inszenierter Animationsfilm aus Argentinien. Die beiden Filmemacher Manuel Becho Lo Bianco und Mariano Bergara zeigen in verspielten Bildern den Zwiespalt, den der tägliche Trott des Stadtverkehrs mit sich bringt. Die Frage ist: Wie mag man sich fortbewegen: In der sofagleichen Bequemlichkeit der Stahlkarosse durch abgasgeschwängerte Häuserschluchten kriechend, oder doch lieber leicht und beschwingt mit dem Rad, vorbei an Stahllawinen, fit durchs Grüne durch den Tag kurbelnd? Ein Film über kleine Entscheidungsprozesse mit großen Konsequenzen, und: ein Film über Trägheit.

Auf dem dritten Platz: Das Turorial „How to make a sick edit“

Der dritte Preis verlieh die Expertenjury dem Film ‚How to make sick edit’ von Matt Dennison, Kanada. Er bietet einen sehr unterhaltsamen und sicher nicht ganz ernst gemeinten Blick hinter die Kulissen und in die Trickkiste derjenigen, die actiongeladene Sport- und Fahrradfilme produzieren. Er entlarvt beliebte Muster und wiederkehrende, beinahe klischeehafte Erzählweisen.

Besucherrekord in den Flottmann-Hallen

Das International Cycling Film Festival  verzeichnete bei seiner 11. Ausgabe einen neuen Besucherrekord, über 350 Menschen sahen 18 Filme aus zehn Ländern und fünf Kontinenten. Filmemacher/innen aus Schweden, Polen, USA, Niederlande und Deutschland sind nach Herne angereist, um ihre Filme persönlich zu präsentieren.

Das Europäische Büro für Filmkunst und Fahrradkultur, Bochum, organisiert das ICFF gemeinsam mit dem Roomservice-Forum für Jugendkultur, Herne, der Fundacja Miasta dla Ludzi, Częstochowa und dem Oude Rooms Katholieke Ziekenhuis in Groningen. Neben Herne ist das Programm des ICFF alljährlich an weiteren Spielorten in Krakau, Groningen und Wiesbaden zu sehen.

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Zum Download: zwei Stills aus dem Film „Cycologic“. Namensnennung/by courtesy of Emilia Stålhammar, Veronica Pålsson, Elsa Lövdin

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Die Filmemacherinnen Emilia Stålhammar, Schweden und Marie Ullrich, USA, auf der Bühne des 11. ICFF

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Zum Download: drei Stills aus dem Film „Inercia“. Namensnennung:  Manuel Becho Lo Bianco/ Mariano Bergara – CanCanClub

Das Fahrrad – das Glück dieser Erde

Am Samstag, 22. Oktober,  läuft das 11. Internationale Festival des Fahrrad-Films in den Herner Flottmann-Hallen. Auf dem Programm stehen 18 Filme aus zehn Ländern.

Pressemitteilung // Herne/Bochum, 18. Oktober 2016

Der internationale Film, der im Programm des 11. ICFF zu sehen ist, widmet sich unter anderem dem Glück. Nur Exoten suchen es auf dem Rücken von Pferden, der moderne Mensch findet es auf dem Fahrrad. Nur das Auto steht ihm beizeiten im Weg.

Menschen, die für eine bessere, fahrradfreundliche Gesellschaft kämpfen, zeigt der schwedisch-ugandische Dokumentarfilm „Cycologic“: In einer absurden Flut motorisierter Kleintransporter kämpfen Frauen in Kampala um Raum für Radfahrer_innen.  Die schwedischen Filmemacherinnen Emilia Stålhammar, Veronica Pålsson und Elsa Lövdin zeigen eindrucksvoll, dass – bei krassen Unterschieden in den Lebensbedingungen und der Raumordnung – sich die politischen Inhalte und Haltungen der Menschen zwischen Kampala und großen Teilen der entwickelten Welt nur wenig unterscheiden. Auch das herrliche Lebensgefühl auf dem Rad, das der Film vermittelt, ist der westlichen Radfahrerin sofort vertraut.

Einen Perspektivwechsel vollzieht der Film “Inercia”. Der liebevoll arrangierte argentinische Animationsfilm von Becho Lo Bianco und Mariano Bergara von widmet sich dem Trübsal im Auto während  Stau und Stillstand: Mit Autos geht es schlecht voran, individuell und gesellschaftlich. Die Entscheidung für oder gegen den Stau wird jeden Morgen neu gefällt: Fahrrad, gute Laune oder doch Auto und dicke Luft, aber irgendwie auch sehr bequem. Die Antwort gibt es auf der Leinwand des ICFF.

Darüber hinaus zeigt das aktuelle Programm eine ganze Serie von Abenteuer- und Reisefilmen, die sich mit der Schönheit des Lebens  unterwegs auf zwei Rädern befassen. Filme von Guillaume Blanchet (Kanada), Pawel Wicher (Polen) und Kenny Laubbacher (USA) gehen dem Sinn des Fahrradreisens auf dem Grund. Es „verwandelt  Deine 100 Jahre auf diesem Planeten in 1.000.”, so die Losung des Films „1.000 Miles from Oregon to Patagonia“.

Anderer Filme erzählen Geschichten oder machen Kunst:  Sie wird zum Beispiel durch Norbert Krauses eigenwilligen Musikfilm „Bicycle Piece for Orchestra –  a Tribute to Yoko Ono“ repräsentiert, sowie einer Reihe kleiner, aber feiner Animationsfilme aus Belgien, England und den USA.

Das Hauptprogramm des Festivals beginnt am Samstag um 20.00 h in den Flottmann-Hallen, Herne. Am späteren Abend wird die Goldenen Kurbel – der Filmpreis für den besten Fahrrad-Film verliehen. Bereits am Nachmittag startet eine Gruppe per Rad als „Critical Mass“ Richtung Festival, Treffpunkt um 15:30 h Bochum-Rathaus. Um 17:00 h beginnt das Vorprogramm des Festivals mit zwei Spielfilmen aus der Fahrrad-Kurierszene. Beim Vinylsprint können sich die Zuschauer dem Wettkampf auf dem Rad stellen, und die Velokitchen Dortmund beglückt die Zuschauer mit ihren exzellenten Kochkünsten.

Das Bochumer „Büro für Filmkunst und Fahrradkultur“ organisiert das Festival gemeinsam mit dem „Team Hollandse Frietjes – non-professional cycling“ sowie dem Herner Roomservice – Forum für Jugendkultur.

11. International Cycling Film Festival – 22. Oktober 2016, 20 Uhr. Ab 17 Uhr Rahmenprogramm mit Fahrradspezialfilmen u.v.m.

Bildmaterial zum 11. ICFF

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Still aus dem Film „Tall Bike Tour“. Canada 2016. Foto: Zenga Bros


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Szenenfoto aus der Dokumentation „Cycologic“, Schweden/Uganda. Foto: Emilia Stålhammar


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Still aus dem Animationsfilm „Bicylce“, USA. Foto: Dana Sink

Vier ausverkaufte Häuser in drei Ländern.

Internationales Festival des Fahrrad-Films zieht eine erfolgreiche Bilanz nach Ende der 10. Spielsaison

Pressemitteilung // Herne/Bochum, 17. März 2016

Das Internationale Festival des Fahrradfilms zieht im Jubiläumsjahr eine Rekordbilanz. Alle Spielstätten des 10. ICFF waren restlos ausverkauft, mehr als 1.000 Zuschauer_innen sahen das aktuelle Programm des ICFF. Spielorte waren Kraków, Herne, Wiesbaden, am vergangenen Wochenende wurde das Programm zum letzten Mal in Groningen im Kino des Oude Rooms Katholieke Ziekenhuis gezeigt. Darüber hinaus gab es verschiedene Gastspiele im Ruhrgebiet. „Wir sind sehr glücklich, dass wir unser Jubiläumsprogramm so erfolgreich in drei europäischen Ländern zeigen konnten, und freuen uns auf Kattowitz als neuen und fünften Standort des 11. Festivals“, so Gernot Mühge, Mitglied des ICFF-Vorstands.

Zweiter Platz im Deutschen Fahrradpreis

Ein zusätzliches Sahnehäubchen war der Gewinn des zweiten Platzes im Wettbewerb um den Deutschen Fahrradpreis Ende Februar. Das Festival setzte sich gemeinsam mit den Projekten „200 Tage Fahrradstadt“ aus  Mönchengladbach und dem Blog „Radfahren in Stuttgart“ gegen 50 weitere Bewerber durch. In seiner Laudatio würdigte NRW-Verkehrsministers Michael Groschek das fahrradkulturelle Engagement der Festivalmacher, das weit über die Landesgrenzen hinaus wirke.

Das Fahrrad als Spiegel der Gesellschaft

Die zehnte Spielzeit des Festivals hatte das Fahrrad als Spiegel der Gesellschaft zum Thema. Das Programm des ICFF enthielt 18 Kurzfilme, vom Autorenfilm bis hin zu Filmen aus der Fahrradszene. „Unsere Programmgestaltung folgt die Überzeugung, dass gesellschaftlicher Fortschritt gleichermaßen weder ohne Fahrräder noch ohne Kunst zu machen ist. Schneller geht es, wenn man beides – Filmkunst und Fahrradkultur – zusammen bringt“, so Mühge.

Das Europäische Büro für Filmkunst und Fahrradkultur, Bochum, organisiert das Festival gemeinsam mit der Fundacja Miasta dla Ludzi, Częstochowa und dem Oude Rooms Katholieke Ziekenhuis in Groningen. Das Festival wurde im Jahr 2006 in Bochum gegründet und vergibt mit der Goldenen Kurbel den ältesten Filmpreis für Fahrradfilme weltweit. Der Auftakt zum 11. Festival erfolgt am 17. September im polnischen Krakau.

Das Festival dankt dem Deutschen Generalkonsulat in Krakau für die Schirmherrschaft und dem Goethe Institut Krakau sowie der Stadt Herne für die Unterstützung.

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Publikum des 10. ICFF in der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung, 19. Februar 2016

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Deutscher Fahrradpreis: Laudator Michael Groschek (Verkehrsminister NRW) mit den Zweitplatzierten in der Kategorie Kommunikation, Aleksander Kopia (li.) und Gernot Mühge (mi.). Foto: Der Deutsche Fahrradpreis / Endermann

Internationales Festival des Fahrrad-Films gewinnt zweiten Platz beim Deutschen Fahrradpreis

Pressemitteilung // Herne/Bochum, 2. März 2016
Feierliche Preisübergabe fand am 25. Februar in Essen statt

Die Macher des Internationalen Festivals des Fahrrad-Films zeigten zufriedene Gesichter: Am vergangenen Donnerstag gewann das ICFF den zweiten Platz beim Deutschen Fahrradpreis in der Kategorie Kommunikation. Der Deutsche Fahrradpreis wird jährlich vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte (AGFS) verliehen. Der Laudator war NRW-Verkehrsministers Michael Groschek, der die Urkunde an die deutsch-polnische Delegation des Festivals, Gernot Mühge und Aleksander Kopia, übergab. Der Minister würdigte das Festival als eine der führenden fahrradkulturellen Veranstaltungen Deutschlands, die über die Grenzen Deutschlands hinaus wirke, so der Minister in seiner Laudatio.

Das Internationale Festival des Fahrradfilms wurde 2006 in Bochum gegründet, seit 2009 ist sein Sitz in Herne in den Flottmann-Hallen, in denen alljährlich die Goldene Kurbel, der älteste Filmpreis für Fahrradfilme weltweit, vergeben wird. Das Festival tritt an fünf Standorten in drei Ländern auf und kooperiert dazu mit der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung, Wiesbaden, der Stiftung Fundacja Miasta dla Ludzi, Kattowitz sowie dem Oude Rooms Katholieke Ziekenhuis, Groningen. Das Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland in Krakau ist Schirmherr des Festivals.

Am 12. März beendet das ICFF seine laufende Spielzeit im niederländischen Groningen, wo das Programm des 10. ICFF zum letzten Mal zu sehen sein wird. Das nächste 11. ICFF wird im Spätsommer, am 17. September im polnischen Krakau eröffnet.

ICFF bekommt Deutschen Fahrradpreis

NRW-Verkehrsminister Groschek übergibt die Urkunde an das ICFF. Von links nach rechts: Aleksander Kopia, Gernot Mühge, Michael Groschek. Doppelklicken für hohe Auflösung. Foto: Josef Muth

Große Bühne für den Fahrrad-Film

Pressemitteilung // Herne/Bochum, 6. Oktober 2015
10 Jahre International Cycling Film Festival

Am Abend des 2. September 2006 haben die Gründer des Interational Cycling Film Festival ein kleines Stück Fahrrad-Kulturgeschichte geschrieben: Mit der „Goldenen Kurbel“ wurde der weltweit erste Filmpreis für Fahrradfilme vergeben. Der Gewinner war der österreichisch-deutsche Kurzfilm „doored in downtown“, ein Film über das für Radfahrer gefährliche Phänomen sich plötzlich öffnender Autotüren: „He crashed into/The door and flew/While clinging to his handlebars in panic“ sangen Sylvia Winkler und Stephan Köperl vom Fahrrad in die Kamera zum Vergnügen der 50 Zuschauer. Diese sahen an diesem Abend noch 12 weitere Fahrradfilme aus verschiedenen Ländern.

Das Festival platzt aus allen Nähten – der Umzug in die Flottmann-Hallen

Das Ganze fand im Bochumer Künstlerclub „Goldkante“ statt. Wegen des guten Starts wurde das ICFF zu einem jährlichen Festival weiterentwickelt, das sich in den folgenden Jahren einen festen Platz im Kulturkalender des Ruhrgebiets erarbeitet hat. Bis heute wurden mehr als 200 Fahrradfilme aufgeführt. Ein erster Meilenstein war der Umzug des ICFF in die Herner Flottmann-Hallen im Jahr 2009. Die Goldkante war zu klein für das Festivalpublikum geworden.

Das Festival bekommt Zuwachs – das ICFF in Krakau und Groningen

Ein paar Jahre später entwickelte sich eine enge Partnerschaft zwischen den Machern des ICFF mit der schlesischen Fahrradinitiative in Tschenstochau – nach ersten Gastspielen in Kattowitz und Tschenstochau besitzt das Festival nun Krakau als festen polnischen Spielort neben Herne. Das deutsche Generalkonsulat in Krakau fungiert als Schirmherr, materielle Unterstützung bekommt das Festival von der Stadt Herne und dem Krakauer Goethe-Institut. Ab 2016 wird es außerdem ein Festival in Groningen / Niederlande geben!

Die filmischen Höhepunkte der Vergangenheit

In filmischer Hinsicht kann das Festival auf unterschiedliche Höhepunkte zurückblicken. Viele halten „Father und Daughter“ für einen der besten Filme, die je vom ICFF gezeigt worden sind. Unbestritten hat der Oscar-prämierte Film von Michael Dudok de Witt für konzentrierte Stille trotz proppenvoller Flottmann-Hallen gesorgt, ähnlich wie das Sonderprogramm „Der fantastische Fahrradfilm“. Unvergessen ist Samuel Jameson als rikschafahrender Held im schottischen Film „Three-Legged Horses“ von Felipe Bustos Sierra, der auf wunderbare Weise Licht und Schatten des Berufsradfahrens gezeigt hat und dafür im Jahr 2013 die Goldene Kurbel bekam.

Die Themen Arbeit und Gesellschaft

Arbeit und Gesellschaft sind überhaupt wiederkehrende Themen des ICFF, so im Film „Eight-Minute-Deadline“ zum Beispiel, in dem auf tödliche Weise Einrad gefahren wurde und ein düsteres Bild einer Gesellschaft entstand. Bizarr war ein Sonderprogramm 2011 von Queer-Künstlern aus Philadelphia. Unter dem Namen „BikeSmut“ wurde eine Serie antisexistischer Fahrrad-Pornofilme gezeigt, „Drill Baby Drill“ zum Beispiel oder „Support Your Local Bike Mechanic“. Lustig, ab 18 und Auslöser intensiver Debatten im Team des ICFF und darüber hinaus.

Am 31. Oktober freuen sich die Organisatoren auf die zehnte Ausgabe dieses mittlerweile kultverdächtigen Festivals!

10. International Cycling Film Festival
30. Oktober 2015, 20 Uhr – Rough Conditions Adventure Film Festival
31. Oktober 2015, 20 Uhr – 10. Internationale Cycling Film Festival (ab 16 Uhr Rahmenprogramm mit Fahrradspezialfilmen)

Veranstaltungsort:
Flottmann-Hallen, Straße des Bohrhammers 5, 44625 Herne

Eintritt:
30./31.10., 20 Uhr: 5 Euro (Kinder und Erwachsene)
31.10. 16 Uhr: freier Eintritt

Der offizielle Trailer des ICFF 2015

Trailer des 10. ICFF from ICFF/Patrick Praschma

Stills aus dem Programm des 10. ICFF 2015. Doppelklicken für hohe Auflösung.

Bendito Machine

Still aus dem Film: „Bendito Machine IV – Fuel the Machines“ – Namensnennung: Jossie Malis.

Ride

Still aus dem Film: „Ride“ – Namensnennung: Coffus Hoffmann. In der Hauptrolle: Julia Rölle (im Bild).

Blick auf die Bühne des ICFF

Große Bühne für den Fahrrad-Film in den Flottmann-Hallen

Die Goldene Kurbel geht nach Litauen

Herne/Bochum, 20. Oktober 2014

Am 11. Oktober fand das 9. Internationale Festival des Fahrrad-Films in den Flottmann-Hallen, Herne statt. Im Wettbewerb um den Filmpreis Goldene Kurbel standen 16 Filme aus 11 Ländern.

Der Gewinner des neunten Festivals des Fahrrad-Films ist der Tanzfilm „The Bell“ aus Litauen. Filmemacher Pijus Mickus erzählt die Geschichte über den Traum vom eigenen Fahrrad, der einem Mädchen von ihren fürsorgenden Eltern erfüllt wird. Deren Geschenk hataber einen Haken: Die Klingel läutet nicht, so das die junge Besitzerin die Fahrt zur Reparatur antritt. Doch die Radtour durch die litauische Waldlandschaft erweist sich als hindernisreich: Ein Defekt folgt auf den nächsten, das neue Fahrrad zerfällt Stück für Stück. „The Bell“ zeigt ausdrucksstarken, perfomativen Tanz von Indrė Pivoraitė mit ihrem Fahrrad als kongenialer Tanzpartner. Von diesem bleibt am Ende nichts als die Klingel übrig, die repariert mit hellem Klang den Film beendet.

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Still aus „The Bell“. Foto: Pijus Mickus

Der deutsche animierte Kurzfilm „ich fahre mit dem fahrrad einer halben stunde an den rand der atmosphere“ bekommt den zweiten Preis des Festivals. Filmemacher Michael Klöfkorn setzt sich auf’s Rad und besucht auf 14 Kilometern verschiedene irritierende Momente, die Geschichte und Gesellschaft bereit halten. Die bildgewaltige Fahrt berührt die Psychoanalyse der Berliner Siegessäule ebenso wie kapitalistischen Schweinezyklen und andere soziokulturelle Merkwürdigkeiten.

Auf Platz drei landet die israelische Produktion „Cycle“. Amir Porats und Mor Israelis kunstreich gezeichneter Kurzfilm entstand in lediglich fünf Tagen: Der Film zeigt verschiedene Figuren in Bewegung, liebenswerte Alltagsgestalten, die sich wie in einem imaginären Fahrradrennen bewegen.

Das Publikum hat den Reisebericht „Panamerican Childhood“, gedreht von Lea und Gregor Speth, zu seinem Lieblingsfilm gewählt. Hier steht das Mädchen Ronja im Mittelpunkt, etwa zwei Jahre alt. Sie erläutert ihre Sicht und Erlebnisse während einer zweijährigen Fahrradreise von Alaska nach Feuerland. Das Berliner Filmemacherduo konnte in Herne zudem den Filmpreis „Trzy Złote Szprychy“, die Drei Goldenen Speichen entgegen nehmen. Dies ist der Preis des Publikums der Krakauer Ausgabe des ICFF 2014, den „Panamerican Childhood“ ebenfalls gewonnen hatte.

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Blick ins ICC 2014. Foto: Oliver Schaper

Am 10. und 11. Oktober 2014 traf sich die internationale Szene des Fahrradfilms mit Fahrrad- und Filmverrückten, Alltagsradlern, Fahrradkünstlern, um den Stand der Kunst zu demonstrieren und den Oskar des Fahrradfilms zu verleihen. Rund 220 Zuschauer sahen das Hauptprogramm mit 16 Fahrrad-Filmen aus zehn Ländern in den Herner Flottmann-Hallen.

Das Bochumer Radteam Hollandse Frietjes organisiert das Internationale Festival des Fahrrad-Films in Kooperation mit dem Roomservice – Forum für Jugendkultur, Herne und der Śląska Inicjatywa Rowerowa, der schlesischen Fahrradinitiative, Częstochowa. Das Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland in Krakau ist der Schirmherr des Festivals.

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Aus dem Film „Cruisin‘ Döppersberg“.
Foto: Christoph Grothe

Im Namen des Team Hollandse Frietjes in  der Murnau-Stiftung: DJ Mono.

Pressemitteilung // Herne/Bochum, 2. Oktober 2014
Internationales Festival des Fahrrad-Films: Das Fahrrad als Kunst

Am 11. Oktober zeigt das 9. Internationale Festival des Fahrrad-Films die besten Fahrrad-Kurzfilme des Jahres in den Flottmann-Hallen. Das Programm umfasst 16 Filme aus elf Ländern.

Ein Schwerpunkt des Festivals ist Filmkunst, die das Fahrrad zum Thema hat. Da gibt es etwa den Tanzfilm „The Bell“ über den Traum vom eigenen Fahrrad, Liebe und Zerfall. Performativer Tanz mit dem Rad, gedreht in Litauen von Pijus Mickus und der kroatischen Filmemacherin Mia Bucevic. Der Frankfurter Filmemacher Michael Klöfkorn fesselt die Zuschauer mit seinem preisgekrönten Film „ich fahre mit dem fahrrad in einer halben stunde an den rand der atmosphäre“: eine Fahrt zu irritierenden Momenten und Artefakten preußisch-deutscher Kultur. Die Reise wird mit dem Fahrrad unternommen, zum Rand der Atmosphäre sind es schließlich nur 15 Kilometer. Für Auflockerung sorgt „Cycle“, Fahrradzeichentrick von Mor Israeli und Amir Porat, Israel: Deren Fahrräder sind allerdings unsichtbar.

Jenseits des Fahrrads als Sujet zeigen die Dokumentationen des Festivals den Fahrradalltag von Fahrradkurieren in Berlin, das Leben und die Langstreckenrekorde der legendären englischen Radrennfahrerin Eileen Sheridan, sowie coole Monteure, die die Fahrräder auf Kuba mit schwerem Werkzeug am Laufen halten. Ein besonderer Höhepunkt ist der Film „Panamerican Childhood“: Der kurze Film wurde kürzlich in Krakau – dem zweiten Standort des Filmfestivals – zum besten Film des Publikums gewählt.

Das Publikum bekommt weiterhin filmische Kurzgeschichten aus Australien, USA und Bayern zu sehen, die Klapprad-Fraktion besingt ihre Bärte, und die Wuppertaler Szene hat Endzeitkino mit Trashfaktor in ihren Packtaschen.

Am Ende des Filmabends wird der beste Film mit dem Filmpreis „Goldene Kurbel“ prämiert. Sie ist ein Jurypreis und gilt als der Oscar des Fahrradfilms.

Das Filmprogramm wird umrahmt von der Fotoinstallation „Cross Road Bikes“ von Friedbert Rogge. Zu bestaunen gibt es ferner vollalltagstaugliche Fahrräder aus Haselnussholz und Soundräder aus Dortmund. Die Sideshow-Band G.O.F.T.A. spielt Filmmusik, und die Velokitchen Dortmund kocht dem Publikum ein veganes Süppchen.

Das Internationale Festival des Fahrrad-Films läuft am 11. Oktober um 20:00 Uhr in den Flottmann-Hallen, Flottmannstraße 94 – Herne. Der Eintritt beträgt fünf Euro.

Zum Festival gibt es ein umfassendes Rahmenprogramm: Am 11. Oktober, 15:00 Uhr startet eine Fahrradfahrt am Dortmunder Friedensplatz, fährt über Bochum (16:30 Uhr Glocke Rathaus) in die Flottmann-Hallen. Dort gibt es ab 17:30 Uhr das Programm „Fahrradspezialfilme“ anzusehen. Parallel dazu kann das Publikum im Vinylsprint sportlich gegeneinander antreten.

Am Vorabend des Festivals, am Freitag, 10. Oktober, wird der Spielfilm „Beijing Bicycle“ gezeigt. Der chinesische Film versetzt den italienischen Klassiker ‚Fahrraddiebe‘ in die Fahrradkurierszene Pekings: Adrenalin im Neokapitalismus. Im Anschluss gibt es eine Publikums- und Podiumsdiskussion sowie ein Best-off-Filmprogramm: ‚Das Fahrrad im urbanen asiatischen Film‘. Einlass und Eintritt auch hier 20:00 Uhr – fünf Euro.

Das Bochumer „Team Hollandse Frietjes – non-professional cycling“ organisiert das Festival gemeinsam mit dem Herner Roomservice – Forum für Jugendkultur und der Śląska Inicjatywa Rowerowa, der schlesischen Fahrradinitiative, Częstochowa, Polen. Das Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland in Krakau ist der Schirmherr des diesjährigen Festivals.

Pressemitteilung // Herne/Bochum, 17. September 2014

Fahrrad-Filmfestival schlägt Brücke zwischen Herne und Krakau

Am Wochenende zeigen die Macher des Internationalen Festivals des Fahrrad-Films ihr Programm in Polen. Das deutsche Generalkonsulat in Krakau ist Schirmherr des diesjährigen Festivals.

Das Internationale Festival des Fahrrad-Films, seit neun Jahren alljährlich in den Herner Flottmann-Hallen etabliert, zeigt sein Programm am kommenden Samstag erstmalig in Krakau. Seit zwei Jahren arbeiten die Macher des Festivals bereits mit der Śląska Inicjatywa Rowerowa, der Schlesischen Fahrradinitiative, zusammen. „Die Krakauerinnen und Krakauer sind absolut fahrradbegeistert, mit filmischer Fahrradkultur radeln wir hier offene Türen ein“, schätzt Aleksander Kopia, der Vorsitzende der Schlesischen Fahrradinitiative. Gernot Mühge, Bochumer Gründer des Internationalen Festivals des Fahrrad-Films:  „Neben dem fahrradkulturellen Aspekt wollen wir mit dem Festival Freundschaften zwischen Polen und Deutschen stiften und vertiefen“. Eröffnet wird das Festival vom deutschen Generalkonsul in Krakau, Dr. Werner Köhler, sowie der Kulturattachée Regina von Ahn.

Auf der Filmliste stehen zehn Filme aus dem neuen Programm, dazu wird eine Auswahl der besten Filme aus den vergangenen Fahrrad-Film-Festivals gezeigt. Die Zuschauerinnen und Zuschauer erwartet hohe Filmkunst, dokumentarische Portraits, sowie allerlei komische und politische Fahrradfilme. So präsentiert der Film „The Bell“ Contemporary Dance auf höchsten Niveau: Im Mittelpunkt der litauisch-kroatischen Produktion steht das Fahrrad, begehrt, umtanzt, zerbrechlich. Gezeigt wird ferner die deutsche Produktion „ich fahre mit fahrrad in einer halben stunde an den rand der atmosphäre“ – preisgekrönte, irritierende Videokunst vom Frankfurter Filmemacher Michael Klöfkorn. Eileen Sheridan, Langstrecken-Legende aus England, ist die Heldin des gleichnamigen Dokumentarfilms aus Großbritannien über ihren Aufbruch zu sensationellen Nonstop-Fahrten von Cornwall nach Schottland in den 1940er und 50er Jahren. Am Ende des Abends wird der beste Film vom Krakauer Publikum mit den Trzy złote szprychy, den Drei Goldenen Speichen prämiert.

Das Bochumer „Team Hollandse Frietjes – non-professional cycling“ organisiert das Festival gemeinsam mit dem Herner Roomservice – Forum für Jugendkultur und der Śląska Inicjatywa Rowerowa, der Schlesischen Fahrradinitiative, Krakau. Das Festival beginnt am Samstag, 20. September, um 19.00. Spielort ist Pauza in Garden, Kraków, ul. Rajska 12. Der Eintritt ist frei.

Pressemitteilung, Bochum/Herne, 29.10.2013

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Still aus Three-Legged Horses. Foto: Felipe Bustos Sierra

Goldene Kurbel geht nach Schottland

Am Wochenende lief die achte Ausgabe des Internationalen Festivals des Fahrrad-Films (ICFF) in Herne und in Częstochowa, Polen. Filmpreis der Jury und Publikumspreis gehen an den schottischen Filmemacher Felipe Bustos Sierra für den Film „Three-Legged Horses“.

„Three-Legged Horses“ zeigt einen Abend im Leben des Fahrrad-Rikschafahrers Nelson (gespielt von Samuel Jameson). Der kleine Spielfilm beginnt mit freundlichen Begegnungen: mit gut gutgelaunten Mädchen auf dem Weg von Kneipe zu Kneipe, oder mit den Straßenmusikern im schottischen Edinburgh. Als die Rikscha gestohlen wird, offenbart sich die prekäre Seite des Jobs. Nelson setzt dem Dieb hinterher, kämpft und erobert sein dreibeiniges Fahrzeug zurück. Die Tageseinnahmen kann er aber nicht retten: Seine durch harte Fahrrad-Arbeit geschundenen Knie lassen eine Verfolgung nicht mehr zu, der Dieb entkommt. Später und tief in der Nacht bietet ein Trio schwerst betrunkener Kerle viel Geld dafür an, sie zur Burg, dem höchsten Punkt der Stadt zu bringen. Mit Tape um Füße und Kniescheibe kämpft er gegen Schmerzen, Schwerkraft und die schäbigen Fahrgäste, bis eine Straßenkapelle schließlich die mühsame Passion in eine frenetische Straßenparty verwandelt: Der Soundtrack aus Rocky rockt Stadt, Rikscha und die gesamte nächtliche Szene Edinburghs. Am Ende stehen die Anziehungskraft des freien Lebens auf der Straße und die Solidarität eines urbanen Prekariat auf der einen, die Härten und die Verletzlichkeit der dort arbeitenden auf der anderen Seite. „Papa, was ist das?“ fragt ein kleiner Junge zu Beginn des Films zu Nelsons Fahrrad-Rikscha. „Das ist, was passiert, wenn Du nicht zur Universität gehst“, so die Antwort des Vaters. „Three-Legged Horses“ überzeugt nicht nur die Jury des ICFF, auch das Publikum kührt den Film mit großer Mehrheit zum besten Film und damit zum Doublesieger des diesjährigen Festivals.

Der zweite Preis des ICFF geht nach Griechenland an den Kurzfilm „Eight-Minute Deadline“ von Zina Papadopoulou und Petros Papadopoulos. Ihr Film lief im Spezial des Festivals „Der fantastische Fahrrad-Film“. Der acht-minütige Film spielt in einer künstlichen Welt; wie in einem Videospiel hetzen die Menschen auf Einrädern durch düstere Gassen unter einem schmutzig-gelben Himmel. Die Hauptperson bekommt Order, in acht Minuten einen Brief zuzustellen. Seine Armbanduhr zeigt die Frist: „Deadline 7:59 Minutes“. Es scheint machbar, lässt aber keine Zeit für Liebe und Leidenschaft. Er entscheidet sich für letzteres – und kommt zu spät. Seine Uhr läuft ab, die Anzeige derArmbanduhr verkürzt das Wort „Deadline“ auf: „Dead“. Der Held stürzt und stirbt. Das Werk zeichnet ein eindrucksvolles, düsteres Bild einer Gesellschaft, in der Arbeit und tödlicher Zeitdruck dominieren, und deren Strukturen Affekt und Leidenschaft hart sanktionieren.

Ein Musikfilm erhält den dritten Preis im Wettbewerb um die Goldene Kurbel: Der Preis geht an Mathias Eberle und die Macher des Kalmit-Klapprad-Cup für ihren Film „Eingang-Klapprad-Style“, ein witziger Beitrag aus der absolut schrägen Ludwigshafener Klapprad- und Oberlippenbartszene. Der Film und seine Darsteller wurden vom Publikum strümisch abgefeiert.

Am 25. und 26. Oktober traf sich die internationale Szene des Fahrradfilms mit Fahrradverrückten, Alltagsradlern, Fahrradkünstlern, um den Stand der Kunst zu demonstrieren und den Oskar des Fahrradfilms. Weit mehr als 200 Zuschauer sahen das Hauptprogramm mit 17 Fahrrad-Filmen aus zehn Ländern in den Herner Flottmann-Hallen. In diesem Jahr wurde das Festival erstmals an zwei Orten gespielt: Etwa 60 Zuschauer sahen das Programm des ICFF im Dom Kawiarniano-Barowy Słodko-Gorzki in Częstochowa und kührten den Film „Michał Kluska“, gedreht vom polnischen Filmemacher Konrad Lewandowski, zu ihrem Lieblingsfilm. Der Film über die Kunst des BMX-Fahrens erhält die „Trzy Złote Szprychy“, die Drei Goldenen Speichen als Publikumspreis der polnischen Ausgabe des ICFF.

Das Bochumer Radteam Hollandse Frietjes organisiert das International Festival des Fahrrad-Films in Kooperation mit dem Roomservice – Forum für Jugendkultur, Herne und der Śląska Inicjatywa Rowerowa, der schlesischen Fahrradinitiative, Częstochowa.

Pressemitteilung, Bochum/Herne, 18.10.2013

Die dunkle Seite des Fahradfahrens

Zum achten Mal dreht das Internationale Festival des Fahrrad-Films am großen Rad der Fahrradkultur. Gezeigt werden 17 Filme aus zehn Ländern.

Die Vorwärtsbewegung per Rad – individuell oder gesellschaftlich – steht im Mittelpunkt des diesjährigen Internationalen Festivals des Fahrrad-Films: Die körperlichen Leiden zeigt der Film „Three-Legged Horses“ von Felipe Bustos Sierra aus Edinburgh, Schottland – ein eindrucksvoller Spielfilm über Licht und Schatten des professionellen Rikschafahrens im urbanen Prekariat. Fahrer gegen Fahrgäste, gegen die Schwerkraft. Fahrraddiebstahl spielt hier eine Rolle wie auch in weiteren Filmen aus städtischen Fahrradszenen, so aus New York im Spielfilm „lost bike girl“ von Bjoern Adelmeier oder im Beitrag „Fahrrad-Besitzlevels“ von Marion Pfaus aus Berlin. Sattel weg? Level 1.3.

“Das Leben ist wie ein Fahrrad. Man muß sich vorwärts bewegen, um das Gleichgewicht nicht zu verlieren” schreibt Albert Einstein seinem Sohn im Jahr 1930. Das diesjährige Programm des Festivals greift seinen Vergleich auf, entwickelt aber einen anderen Ausblick: in der Vorwärtsbewegung kann man durchaus ins Taumeln geraten. Kein Film des diesjährigen Internationalen Festivals des Fahrrad-Films zeigt dies deutlicher als der Beitrag „Velo Mysterium“ von Jörn Staeger. Philosophisches Kino, das schwindelig macht. Der Filmemacher ist dem Kenner des ICFF durch den Film „Rad“ bekannt, mit dem er 2009 die Goldene Kurbel und den Publikumspreis gewann.

Ein düster-zerrissenes Bild vom Leben in einer von Fristen und Terminen getriebenen Gesellschaft zeichnen Zina Papadopoulou und Petros Papadopoulos. Zwei klare Regeln gelten in „Eight-Minute Deadline“: Alle Wege auf dem Einrad, acht Minuten bis zum Ziel – oder Tod. Der preisgekrönte griechische Film bildet den Auftakt der Reihe „Der fantastische Fahrradfilm reloaded“, mit weiteren Filmen aus Argentinien, Österreich und Deutschland.

Nach all der Irritation, die die Fahrrad-Kunstfilme beim Betrachter auslösen, holen ihn die politischen Fahrrad-Filme wieder auf den Erdboden zurück. Mit Witz und Prominenz: Täve Schur ist auf der Leinwand zu sehen, ebenso wie (endlich wieder nach 2010) Horst Tomayer. Des Abgehobenen unverdächtig berichten beide von ihrer Sicht auf Welt und Fahrrad, zu sehen im Beitrag „Cycling to Liberation“ von Thomas Willke.

Was gibt es darüber hinaus zu sehen? Lee Henderson singt von Liebe und Radfahren und wird Gedächtnis bleiben, ebenso wie die Reise nach Muckle Flugga (Vorwärtsbewegung mit Faltrad und Gummiboot) und die Coolness des Kalmit-Klapprad-Clubs (nur Faltrad).

Das Filmprogramm wird umrahmt von der Fotoinstallation „Le bidon gris“ von Friedbert Rogge. Es gibt Fahrradeigenbauten aus purem Bambus anzuschauen, zu hören ist DJ Mono an seinen Philips-Mono-Plattenspielern, und die Velokitchen Dortmund kocht. Für Glamour sorgt die Verleihung von Filmpreisen mit der Goldenen Kurbel im Mittelpunkt. Laudator ist Aleksander Kopia, Fahrradkünstler aus Częstochowa. Beste Zutaten für einen schönen Abend der Fahrrad-Kultur in den Flottmann-Halle, Herne.

Das Festival läuft am 26. Oktober um 20:00 Uhr in den Flottmann-Hallen, Flottmannstraße 94 – Herne. Der Eintritt beträgt fünf Euro. Gegen 23:00 Uhr wird der beste Film mit dem Filmpreis „Goldene Kurbel“ prämiert, der (selbsternannte) Oscar und weltweit erste Filmpreis im Genre Fahrradfilm.

Am Vorabend des Festivals, am 25. Oktober, wird der Spielfilm „Das Mädchen Wadjda“ im Rahmen eines Sonderprogramms des ICFF mit anschließender Podiums- und Publikumsdiskussion gezeigt. Einlass und Eintritt auch hier 20:00 Uhr – fünf Euro.

Das Bochumer „Team Hollandse Frietjes – non-professional cycling“ organisiert das Festival gemeinsam mit dem Herner Roomservice – Forum für Jugendkultur.

Stills aus dem Programm des Festivals 2013. Doppelklick für hohe Auflösung.

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Still aus „Eight-Minute Deadline“, Foto: Zina Papadopoulou & Petros Papadopoulos

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Horst Tomayer per Rad. Still aus „Cycling to Liberation“, Foto: Thomas Willke

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Still aus „Eingang Klapprad Style“, Foto: Mathias Eberle

Tweed-Ride-Ruhr, Bochum, 26. Mai 2013

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Tweed-Ride-Ruhr: Radfahren mit Stil in Bochum. Foto: Aleksander Kopia/Schlesische Fahrradinitiative.

Pressemitteilung, Bochum/Herne, 9. Oktober 2012

“Father and Daughter” bester Film des International Cycling Film Festivals 2012

Am 6. Oktober lief das siebte Internationale Festival des Fahrrad-Films in den Herner Flottmann-Hallen. Der Filmpreis, die Goldene Kurbel, geht an den niederländischen Filmemacher und Oscar-Preisträger Michaël Dudok de Wit

In den mit 192 Teilnehmern deutlich überfüllten Flottmann-Hallen herrschte eine vollkommene Stille, als Michaël Dudok de Wits Trickfilm „Father and Daughter“ auf die Leinwand kam. In acht Minuten erzählt der Film die Lebensgeschichte eines Mädchens, das ihren Vater nicht vergessen kann: Immer wieder kehrt sie per Fahrrad an die Stelle zurück, wo er im Ruderboot auf dem niederländischen Meer verschwand, und bis zum Ende ihres Lebens bleibt ihre Sehnsucht unerfüllt. Der metaphorische und nahezu schwermütige Film überzeugte nicht allein die Jury des International Cycling Film Festivals, sondern ist bereits Oscar-prämiert, er gewann den Academy Award als bester animierter Kurzfilm 2001. Auch die Zuschauer des ICFF waren überwältig und vergaben den Publikumspreis an das intensive niederländische Meisterwerk mit großer Stimmenmehrheit.

Stills aus „Father and Daughter“

Bilder: Michaël Dudok de Wit

Aus gänzlich anderem Holz geschnitzt ist der Spielfilm „Faster!“ von Marie Ullrich, USA: Ihre Heldin Jasper schlägt sich schwitzend, blutend und skurril-humorvoll als Fahrradkurierin durchs Leben, und zwar auf so überzeugende Art, dass der Film mit dem zweiten Preis im Wettbewerb um die Goldene Kurbel prämiert worden ist. Auf dem dritten Platz landet die Kanadische Filmproduktion „Fabric Bike“, in dem die die The Deadly Nightshades zeigen, wie frau im Kollektiv und aus Stoff ein feines Fahrrad einschließlich goldener Plüschkurbel zusammenschneidert.

Feiner Stoff spielte auch auf dem „Tweed Ride“ Bochum-Herne eine Rolle, eine kollektive Fahrradfahrt, die im Tweed und mit Blume im Knopfloch begangen wurde und die das Festival – dem schlechten Wetter trotzend – eingeleitet hat. Kulinarisch bestens versorgt wurde die Zuschauer des ICFF von der velokitchen dortmund, einer Fahrradselbsthilfe-Werkstatt mit veganer Expertise. „lost locks“, eine Installation von Urban Bike Art-Fotograf Friedbert Rogge sowie die exzellente Musik von DJ Mono erzielten die typisch loungige Atmosphäre auch in den vollen Rängen der Flottmann-Hallen.

Am 6. Oktober traf sich die internationale Szene des Fahrradfilms und sonstige Fahrradverrückte in den Herner Flottmannhallen, um den Stand der Kunst zu demonstrieren und den Oskar des Fahrrad-Films: die Goldene Kurbel abzuräumen. Auf dem anspruchsvollen Festival-Programm standen 22 Filme aus zehn Ländern. Das Bochumer Rennradteam Hollandse Frietjes organisiert das Festival in Kooperation mit Roomservice im Rahmen der VViCycle – Herner Film- und Velotage. Das nächste ICFF läuft am 26.10.2013.

Bilder zum 7. International Cycling Film Festival 2012

Bühneinterview mit den Filmemachern vom Kalmit-Klapprad-Club

DJ Mono im Trikot des Team Hollandse Frietjes – non-professional cycling

Pause mit DJ Mono

7. ICFF 2012

Goldsprint „Souvenir Stefan Götz“ am Vorabend des 7. ICFF 2012

Pressemitteilung, Bochum/Herne, 4. Oktober 2012

Gegen die Uhr und gegen die Stadt: Lebens- und Arbeitsweisen mit dem Fahrrad auf dem International Cycling Film Festival

Am 6. Oktober fällt der Startschuss für das 7. Internationale Festival des Fahrrad-Films in den Herner Flottmann-Hallen. 22 Filmemacher aus 10 Ländern bekommen die Gelegenheit, ihre Fahrradfilme zu präsentieren

Jasper ist Fahrradkurierin in Chicago und kämpft gegen die feindliche Stadt, gegen Autofahrer, unwirsche Security-Leute, gegen ihren Dispatcher und die Uhr. Arbeiten und Radfahren sind geprägt von schamloser Frechheit, Frust, Humor, Verletzlichkeit. Der Spielfilm „Faster!“ von Marie Ullrich aus den USA wird am Samstagabend auf dem International Cycling Film Festival in den Herner Flottmann-Hallen gezeigt. Der Film ist Teil eine Serie von internationalen Spielfilmen von und über Fahrradkuriere(n). Die Filme erzeugen allesamt Solidarität mit der Lebensweise der Bikemessenger. Sie sind cool, pfeifen auf bürgerliche Konventionen, aber ihr Leben ist hart, entbehrungsreich und nicht selten blutig.

Ein ganz anderer Typus des Fahrradfilms kommt aus Indien: Filmemacher Andrew Hinton dokumentiert 24 Stunden aus dem Leben des 14jährigen Jungen Amar, der für seine Familie aufkommen muss und für den das Fahrrad eine existenzielle Grundlage bildet. „Amar“ ist ein stiller Film, der das Publikum Teil von Amars Familie und Leben sein lässt.

Im Programm des International Cycling Film Festivals sind weiterhin Trickfilme, Kunstfilme, Dokumentationen aus den europäischen Nachbarländern sowie aus Kanada, Mexiko und China. Die Kunstinstallation „Lost Locks“ vom Urban Bike Art Pionier Friedbert Rogge, eine Fahrradausstellung und Aftershow-Party sowie die loungig gehaltene Atmosphäre des Festivals bilden einen schönen Rahmen für das Filmprogramm, das am 6. Oktober um 20:00 offiziell eröffnet wird .

Am späteren Abend wird der Filmpreis des ICFF, die Goldene Kurbel verliehen – der Höhepunkt des Festivals. Laudator ist der polnische Künstler Aleksander Kopia aus Czestochowa, seines Zeichens Begründer der Śląska Inicjatywa Rowerowa, der schlesischen Fahrradinitiative.

Fahrradbegeisterte treffen sich bereits um 15:30 Uhr im benachbarten Bochum an der Rathausglocke, um chic in englischer Kleidung in der Tradition britischer „Tweed Rides“ nach Herne zu radeln. Dort können sie ein veganes Nachmittagsbuffet und filmisches Vorprogramm genießen.


Fahrradkurierin Jasper unter Anzugträgern: Faster!, Marie Ullrich, USA, 2010

Pressemitteilung, Herne/Bochum, 25. September 2012

Das gefährliche Leben der Fahrradkuriere im Film

Am 6. Oktober startet das 7. Internationale Festival des Fahrrad-Films in den Herner Flottmann-Hallen. Spielfilme aus der amerikanischen Fahrradkurierszene bilden einen Schwerpunkt. Heute wird sein Programm veröffentlicht.

Ohne Bremsen durch New York, auf dem Kunstrad durch China, oder preisge-krönter Fahrrad-Zeichentrick aus den Niederlanden: Am 6. Oktober werden die Zuschauer des Internationalen Festivals des Fahrrad-Films in die verschiedensten Winkel der Fahrradwelt entführt. Heute hat die Jury des Festivals über das offizielle Programm entschieden. „Angesichts von insgesamt 60 Einsendungen sind die Entscheidungen über Programm und Filmpreis schwer gefallen“, so ein Jurymitglied. Für die finale Filmliste wurden 21 Filme aus neun Ländern auswählt.

„Filmemacher aus USA, Mexiko und Canada stellen dieses Jahr die größte Anzahl von Filmen. Viele davon zeigen das urbane, wilde Leben der Fahrradkuriere“, so Gernot Mühge, der Leiter des Festivals, „aber, wie gewohnt bringen wir auch den schrägen, politischen, sinnlosen oder künstlerischen Fahrradfilm“. Der Zuschauer schaut in die Alltagswelt indischer Zeitungsausträger oder einbeiniger Bahnradprofis; er wird verzaubert von amerikanischer Fahrradliebe und schließlich mit grellen Filmexperimenten konfrontiert. „Eine erstaunliche Menge ernsthafter Kunst wird hier mit dem Rad bewegt“, resümiert eine Stimme aus der Festivaljury.

Das Festival beginnt am 6. Oktober um 20:00 Uhr in den Flottmann-Hallen, Flottmannstraße 94 – Herne.
Radaktivisten treffen sich am 15:30 am Bochumer Rathaus und fahren gemeinsam nach Herne. Dort gibt es Karten für vier Euro an der Abendkasse. Das Bochumer „Team Hollandse Frietjes – non-professional cycling“ organisiert das Festival in Kooperation mit dem Roomservice Herne.

Das Internationale Festival des Fahrrad-Films findet alljährlich im Spätsommer im Ruhrgebiet statt. Sein Ziel ist die Förderung der Film- und Fahrradkultur und der internationale Austausch zwsichen Filmemachern und Fahrradfahrern. Gegründet wurde das Festival im Jahr 2005 in Bochum, sein Debut erfolgte im Jahr 2006 im Bochumer Club ‚Goldkante‘. Die über die Jahre gewachsenen Zuschauerzahlen verlangen im Jahr 2009 den Umzug von Bochum in die Flottmann-Hallen ins benachbarte Herne. Seit dem Festival-Debüt wurden mehr als 120 Filme aus über 30 Ländern gezeigt.

Sie sind in der Vorbereitung auf Londons Paralympics nicht zu halten – „Unstoppables“ von Liz Roberts, Spanien 2012.

Foto: Liz Roberts/Blacktrain Films

Das offizielle Festival-Poster 2012

Blick ins ICFF in den Flottmann-Hallen

Das Logo des ICFF

Bochum/Herne, 10.10.2011 – Pressemitteilung
PDF: 2011 Pressemitteilung Goldene Kurbel

Goldene Kurbel 2011 geht in die USA

Am 8. Oktober lief das sechste Internationale Festival des Fahrrad-Films in den Herner Flottmann-Hallen. Der Filmpreis, die Goldene Kurbel, geht an die US-amerikanische Filmemacherin Catherine Marshall.

Die Siegerin des diesjährigen Wettbewerbs um die Goldene Kurbel heißt Catherine Marshall, die mit ihrem Film „Cycle of love“ großes amerikanisches Kurzfilmkino geschaffen hat. Ihr Film erzählt eine Liebesgeschichte unter Fahrrädern, alle Rollen sind ausschließlich durch Fahrräder besetzt. Der Held des Films ist ein Dreirad, das an unglücklicher Liebe und einer guten Portion Selbstüberschätzung leidet. Höhepunkt des Films ist der verzweifelte Selbstmordversuch des kleinen Fahrzeugs mit überraschender Wendung zum Guten. Die Hauptrolle wird ausdrucksstark und mit quietschenden Lagern gespielt. “Charme und Schicksal des bezaubernden Hauptdarstellers haben auf die Jurorinnen und Juroren einen tiefen Eindruck hinterlassen”, so der Kommentar der Festivaljury 2011.

Platz zwei des Wettbewerbs geht nach Portugal an José Pedro Lopes und seinen Film „O Risco“ – „Die Linie“: Zwei junge Männer haben im Internet eine geheimnisvolle Kreide erstanden, eine Linie, mit ihr gezeichnet, sollte niemand überfahren. Die Straße, auf der sie die Zauberkreide testen, wird leider häufig von Radfahrern frequentiert; damit nimmt das tödliche Schicksal seinen Lauf. „O Risco“ lief im ICFF-Spezial „Der fantastische Fahrradfilm“ und war der erste Beitrag der sechsjährigen Festi-valgeschichte aus dem Subgenre „Splatter-Fahrradfilm“. „Der Film hat die Jury durch Originalität, Witz und hohe schauspielerische Qualität überzeugt“, urteilen Gernot Mühge und Tim Stegmann, die Ma-cher des diesjährigen Festivals.

Der Film „A bicycle trip“ belegt der den dritten Platz des Fahrrad-Filmfestivals 2011. Die italienischen Filmemacher Lorenzo Veracini, Nandini Nambiar und Marco Avoletta haben einen im engsten Sinne psychedelischen Fahrradfilm geschaffen. Er erzählt von den Eindrücken des Albert Hofmann, Entdecker des LSD, der im Jahr 1943 nach einer versehentlich eingenommenen Überdosis auf sein Fahrrad steigt und versucht, nach Hause zu radeln. In ihrem aufwendigen Trickfilm entführt das italienische Filmteam die Zuschauer in eine irritierende Fahrradfahrt in fremde Bewusstseinszustände.

Die 160 Zuschauer der ausverkauften Flottmann-Hallen haben zwei Filme zu den besten Filmen des Publikums gekürt. Der Publikumspreis geht zum einen an den britisch-deutschen Beitrag „Beauty and the bike“, eine Dokumentation über Schülerinnen in Bremen und Darlington, Nordengland. Der Film setzt sich mit den Chancen, Voraussetzungen und den Schwierigkeiten des Fahrradfahrens im Alltag von Schülerinnen auseinander. Zum anderen geht der Publikumspreis in die Schweiz. Der Film „Ten Things I Have Learned About Mountainbiking“, technisch perfekt gedreht von Tom Malecha, zeigt die ganze Faszination des Mountainbikefahrens in atemberaubenden Bildern vor spektakulärer Alpenkulisse.

Am 8. Oktober traf sich die internationale Szene des Fahrradfilms und sonstige Fahrradverrückte in den Herner Flottmannhallen, um den Stand der Kunst zu demonstrieren und den Oskar des Fahrrad-films: die Goldene Kurbel abzuräumen. Auf dem anspruchsvollen Festival-Programm standen 24 Kurzfilme aus zehn Ländern. Das Bochumer Radteam Hollandse Frietjes organisiert das Festival in Kooperation mit Roomservice im Rahmen der VViCycle – Herner Film- und Velotage.

Still aus dem amerikanischen Film „Cycle of love“, Gewinner der Goldenen Kurbel 2011. Namensnennung: Catherine Marshall

Plakat des Films „O Risco“. Namensnennung: José Pedro Lopes

Still aus dem italienischem Beitrag „A bicylce trip“. Namensnennung: Nandini Nambiar

Urban Bike Arts auf dem ICFF. Bild aus der Fotoserie „Sad Saddles“ von Friedbert Rogge (Namensgebung entsprechend)

Blick ins ICC 2014. Foto: Oliver Schaper

cd_vs_03 Aus dem Film „Cruisin‘ Döppersberg“.
Foto: Christoph Grothe

ICFF 2014 offizielles Plakat

Das offizielle Plakat des 9. ICFF 2014, Herne. Download als pdf:  ICFF 2014 offizielles Plakat A1

Unten: Still aus „ich fahre mit fahrrad in einer halben stunde an den rand der atmosphäre“. Ein Film von Michael Klöfkorn, Deutschland 2011. Namensnennung: Michael Klöfkorn

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Stills aus dem Programm des Festivals 2013. Doppelklick für hohe Auflösung.

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Still aus „Eight-Minute Deadline“, Foto: Zina Papadopoulou & Petros Papadopoulos

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Horst Tomayer per Rad. Still aus „Cycling to Liberation“, Foto: Thomas Willke

World-Klapp 2
Still aus „Eingang Klapprad Style“, Foto: Mathias Eberle

Polnische Grafikerarbeiten aus Czestochowa – unter Verwendung eines Stills aus dem Film Eight-minute Deadline von Zina Papadopoulou & Petros Papadopoulos, Griechenland 2012.

ICFF Polish version 2013

Namensnennung (oben und unten: Aleksander Kopia oder International Cycling Film Festival)

ICFF Poster 2013 kleines Format

Tweed-Ride-Ruhr, Bochum, 26. Mai 2013

Tweedride Ruhr
Tweed-Ride-Ruhr: Radfahren mit Stil in Bochum. Foto: Aleksander Kopia/Schlesische Fahrradinitiative.

Pause mit DJ Mono

7. ICFF 2012

Goldsprint „Souvenir Stefan Götz“ am Vorabend des 7. ICFF 2012

Sie sind in der Vorbereitung auf Londons Paralympics nicht zu halten – „Unstoppables“ von Liz Roberts, Spanien 2012.

Foto: Liz Roberts/Blacktrain Films

Das offizielle Festival-Poster 2012