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Team Hollandse Frietjes
Bochum/Herne, 10.10.2011 – Pressemitteilung
PDF: 2011 Pressemitteilung Goldene Kurbel
Goldene Kurbel 2011 geht in die USA
Am 8. Oktober lief das sechste Internationale Festival des Fahrrad-Films in den Herner Flottmann-Hallen. Der Filmpreis, die Goldene Kurbel, geht an die US-amerikanische Filmemacherin Catherine Marshall.
Die Siegerin des diesjährigen Wettbewerbs um die Goldene Kurbel heißt Catherine Marshall, die mit ihrem Film “Cycle of love” großes amerikanisches Kurzfilmkino geschaffen hat. Ihr Film erzählt eine Liebesgeschichte unter Fahrrädern, alle Rollen sind ausschließlich durch Fahrräder besetzt. Der Held des Films ist ein Dreirad, das an unglücklicher Liebe und einer guten Portion Selbstüberschätzung leidet. Höhepunkt des Films ist der verzweifelte Selbstmordversuch des kleinen Fahrzeugs mit überraschender Wendung zum Guten. Die Hauptrolle wird ausdrucksstark und mit quietschenden Lagern gespielt. “Charme und Schicksal des bezaubernden Hauptdarstellers haben auf die Jurorinnen und Juroren einen tiefen Eindruck hinterlassen”, so der Kommentar der Festivaljury 2011.
Platz zwei des Wettbewerbs geht nach Portugal an José Pedro Lopes und seinen Film “O Risco” – “Die Linie”: Zwei junge Männer haben im Internet eine geheimnisvolle Kreide erstanden, eine Linie, mit ihr gezeichnet, sollte niemand überfahren. Die Straße, auf der sie die Zauberkreide testen, wird leider häufig von Radfahrern frequentiert; damit nimmt das tödliche Schicksal seinen Lauf. “O Risco” lief im ICFF-Spezial “Der fantastische Fahrradfilm” und war der erste Beitrag der sechsjährigen Festi-valgeschichte aus dem Subgenre „Splatter-Fahrradfilm“. “Der Film hat die Jury durch Originalität, Witz und hohe schauspielerische Qualität überzeugt”, urteilen Gernot Mühge und Tim Stegmann, die Ma-cher des diesjährigen Festivals.
Der Film “A bicycle trip” belegt der den dritten Platz des Fahrrad-Filmfestivals 2011. Die italienischen Filmemacher Lorenzo Veracini, Nandini Nambiar und Marco Avoletta haben einen im engsten Sinne psychedelischen Fahrradfilm geschaffen. Er erzählt von den Eindrücken des Albert Hofmann, Entdecker des LSD, der im Jahr 1943 nach einer versehentlich eingenommenen Überdosis auf sein Fahrrad steigt und versucht, nach Hause zu radeln. In ihrem aufwendigen Trickfilm entführt das italienische Filmteam die Zuschauer in eine irritierende Fahrradfahrt in fremde Bewusstseinszustände.
Die 160 Zuschauer der ausverkauften Flottmann-Hallen haben zwei Filme zu den besten Filmen des Publikums gekürt. Der Publikumspreis geht zum einen an den britisch-deutschen Beitrag „Beauty and the bike“, eine Dokumentation über Schülerinnen in Bremen und Darlington, Nordengland. Der Film setzt sich mit den Chancen, Voraussetzungen und den Schwierigkeiten des Fahrradfahrens im Alltag von Schülerinnen auseinander. Zum anderen geht der Publikumspreis in die Schweiz. Der Film „Ten Things I Have Learned About Mountainbiking“, technisch perfekt gedreht von Tom Malecha, zeigt die ganze Faszination des Mountainbikefahrens in atemberaubenden Bildern vor spektakulärer Alpenkulisse.
Am 8. Oktober traf sich die internationale Szene des Fahrradfilms und sonstige Fahrradverrückte in den Herner Flottmannhallen, um den Stand der Kunst zu demonstrieren und den Oskar des Fahrrad-films: die Goldene Kurbel abzuräumen. Auf dem anspruchsvollen Festival-Programm standen 24 Kurzfilme aus zehn Ländern. Das Bochumer Radteam Hollandse Frietjes organisiert das Festival in Kooperation mit Roomservice im Rahmen der VViCycle – Herner Film- und Velotage.
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Still aus dem amerikanischen Film “Cycle of love”, Gewinner der Goldenen Kurbel 2011. Namensnennung: Catherine Marshall
Blick ins ICFF 2011
Plakat des Films “O Risco”. Namensnennung: José Pedro Lopes
Still aus dem italienischem Beitrag “A bicylce trip”. Namensnennung: Nandini Nambiar
Urban Bike Arts auf dem ICFF. Bild aus der Fotoserie “Sad Saddles” von Friedbert Rogge (Namensgebung entsprechend)
Last but not least: Das Logo des ICFF

























