Herr Monos kritisches Tripel

DJ Mono, der Mann an den Turntables, im Gespräch mit den Machern des ICFF

Herr Mono: Das ICFF kommt in diesem Jahr erst in die Grundschule. Die Filmbeiträge sind dagegen längst nicht mehr jugendfrei. Meine Frage an Dich: Seelische Divergenz, oder traditionell-konsequent geplante Regelübertretung?
ICFF: Richtig ist, dass das ICFF verschiedene kindliche Entwicklungsstufen durchlaufen hat. Jetzt kommt die U10, und es steht zu befürchten, dass man dem Festival einen Mangel an Verhaltens- und Entwicklungsstörungen attestiert. Mit schmutzigen Fahrradfilmchen aus den USA wollen wir Prävention betreiben.

An den Turntables des ICFF: DJ Mono

Herr Mono: Es gibt Stimmen, die meinen, ihr vom ICFF seid bereits mit Haut und Haar dem Kommerz verfallen und tätet nichts anderes mehr, als mit dieser Ikone des Radsportfilms eure Pfründe zu sichern. Andere behaupten genau das Gegenteil. Dein Statement dazu?
ICFF: Die übliche Frage nach dem Fahrradgott-Mammon-Dilemma. Wir dienen grundsätzlich BEIDEN Herren. Die Zeiten, wo wir auf harten Holzschemeln die Dinge vorbereitet haben, sind lange vorbei.

Herr Mono: Die Welt ist im Wandel – Finanzkriese, Umweltkriese, Midlifekriese. Die Seele des geschundenen Planeten schreit auf und die Fans wundern sich. Nicht wenige fordern bereits jetzt, dass das ICFF auf diese Entwicklungen reagieren muss. Kommt jetzt bald das IeCFF?
ICFF: Orthographiekrise nicht vergessen! Was den Kapitalismus angeht, rechnen wir grundsätzlich mit dem Schlimmsten, deswegen nennen wir uns zukünftig WRGMDSCFF.